Diagnostische und therapeutische Maßnahmen

Intervall Check

Die gesetzliche Krankenversicherung bietet ihren Versicherten ab dem 35. Geburtstag alle 2 Jahre (im Hausarztvertrag der AOK jedes Jahr!) einen Gesundheits-Check mit Bestimmung des Blutzuckers und der Blutfette an. Einen darüber hinausgehenden Intervall-Check oder gewünschte weitere Laboruntersuchungen können Sie gerne mit uns vereinbaren.

Erweiterte Krebsvorsorge

Die Aussagekraft des Tests auf Blut im Stuhl als Hinweis auf einen Darmtumor lässt sich erhöhen durch den M2PK Stuhltest. Hierbei wird durch die zusätzliche Bestimmung eines Tumorzellenenzyms im Stuhl eine deutlich erhöhte Trefferquote von Darmtumoren erzielt. Beim Mann kann die Bestimmung des PSA Tumormarkers im Blut sinnvoll sein zur Früherkennung eines Prostatatumors.

Laboruntersuchung

Aus der beinahe endlosen Fülle von speziellen Laboruntersuchungen, die wir in angebundenen Facharztlaboren durchführen lassen, können wir im Gespräch mit Ihnen überlegen, was für Sie von Nutzen sein könnte.

Sportmedizinische Untersuchung

Sportmedizin
Sportmedizin

Die Kosten für sportmedizinische Untersuchungen sind abhängig vom jeweils erforderlichen Aufwand (von der einfachen Sporttauglichkeitsuntersuchung bis zur Tauchsportuntersuchung mit Ganzkörpercheck, Belastungs-EKG und Lungenfunktionsprüfung).

Reiseimpfberatung und -impfung

Bei Fernreisen beraten wir Sie gerne zu erforderlichen Reiseimpfungen, überprüfen Ihren aktuellen Impfschutz und führen notwendige Impfungen durch.

Mutterschaftsvorsorge

Sonographie
Sonographie

Mutterschaftsvorsorge mit entsprechenden Ultraschalluntersuchungen.
(seit Mitte 2014 keine Kassenleistung in der Allgemeinmedizin)

Führerscheinuntersuchung

Erforderliche ärztliche Gutachten für die Verlängerung der Fahrerlaubnis (LKW, Bus) sowie für den Sportbootführerschein können Sie bei uns durchführen lassen.

Individuelle Vitalstoffberatung

Unter Vitalstoffen versteht man nicht nur Vitamine, sondern auch essentielle Aminosäuren, essentielle Fettsäuren, Spurenelemente und Antioxidantien, die für ein vitales, leistungsfähiges Funktionieren unseres menschlichen Organismus unerlässlich sind. Als Arztpraxis verfügen wir über alle Möglichkeiten der Vitalstoffunterstützung in Form von Infusionsbehandlungen, von Vitaminaufbauspritzen oder von Empfehlungen zur oralen Substitution. Zur optimalen Vitalstoffversorgung beraten wir Sie gerne individuell. Sprechen Sie uns darauf an.

Ozontherapie (Aktivsauerstofftherapie)

Sauerstoff ist die Schlüsselsubstanz für den Energiestoffwechsel unseres Körpers.

Aus der Luft gewonnen, die in die Lunge eingeatmet wird, wird er mit Hilfe des Eisenatoms, welches das Zentrum unseres roten Blutfarbstoffs bildet, durch das Blut in alle Regionen unseres Organismus transportiert.

Hier entscheidet seine Anwesenheit darüber, ob die Energie aus Kalorienträgern wie Fetten, Eiweißen, Kohlenhydraten freigesetzt werden kann, oder ob durch anaerobe Prozesse an Fäulnis erinnernde Vorgänge in Gang gesetzt werden.

Nicht alle Ursachen für Sauerstoffmangel/Durchblutungsstörungen können kausal angegangen werden. Dafür gibt es die Möglichkeit den Sauerstoffgehalt des Blutes technisch-therapeutisch für einige Zeit anzuheben. Während umweltschädliches Ozon in der Atemluft ein Reizgas ist, sind seine positiven medizinischen Wirkungen in der Infusionsbehandlung schon seit  Anfang des vorigen Jahrhunderts bekannt. Aber mangels apparativer Möglichkeiten kam diese wirkungsvolle Therapie zwischenzeitlich wieder in Vergessenheit. Erst durch den Einsatz moderner Ozonüberdruckgeräte ließen sich Effizienz und Anwendungsfreundlichkeit wesentlich steigern.


Biologische Wirkung:

  1. Erhöhung der Sauerstoffsättigung des Blutes

  2. Verbesserung der Sauerstoffausnutzung der Körperzellen

  3. Enzymaktivierung

  4. Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes durch Verringerung der Verklumpungstendenz der roten Blutkörperchen und durch die erhöhte Flexibilität der Zelloberflächen

  5. Abbau der vor allem bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen im Körper vorhandenen „Radikale“

  6. Aktivierung des Immunsystems durch Anregung von Interferon-,
    Interleukin- und TNF-Bildung (Tumornekrosefaktor)

  7. Verbesserung des Zuckerstoffwechsels


Durchführung:

Wir verwenden das Gerät Ozon 2000, Ozontherapiegerät für die hyperbare Ozontherapie (Überdrucksystem).

Wie bei jeder Eigenbluttherapie wird Blut aus der Vene entnommen, bei dieser Methode allerdings etwas mehr als bei den einfachen Verfahren, nämlich ca. 220 ml. Nach der Überdruckbehandlung mit Ozon, die zu der sehr hohen Sauerstoffsättigung führt, wird das Blut in die Vene zurück infundiert.

Die Behandlung dauert ca. 15-30 Min.

Die Therapieschemata können indikationsbezogen unterschiedlich sein. In aller Regel würde man Behandlungsserien von 10 Sitzungen
(2 x wöchentlich) empfehlen.


Typische Durchblutungsstörungen
(Sauerstoffmangel, schlechte Fließeigenschaften des Blutes):

  • Arterielle Verschlusskrankheit der Beine (bis zu Raucherbein", Amputationsgefahr)
  • Unterschenkelgeschwüre, alle schlecht heilenden Hautwunden, diabetische Gangrän, Dekubitus, Verbrennungen (2.-3. Grades), Fistel- und Abszessbildungen
  • Hörsturz, Tinnitus, Altersschwindel (bis zu Demenzerkrankungen)


Chronische Entzündungen

  • Hartnäckige Infektarthritis
  • Polyarthritis, rheumatische Gelenkerkrankungen
  • Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Colitis, M. Crohn etc.)


Immunsystemerkrankungen

  • Chronische Virus- und bakterielle Infekte
  • Als Begleittherapie bei bösartigen Erkrankungen


Stoffwechselerkrankungen

  • Diabetes mellitus
  • Fettstoffwechselstörungen


Chronische Erschöpfungssyndrome verschiedenster Ursachen:

  • Verbesserung des Energieniveaus, dadurch Verbesserung der Lebensqualität


Seltene Kontraindikationen wie Schilddrüsenüberfunktion, frische Organblutung und Blutplättchenmangel sollten vorher ausgeschlossen werden.

Knorpelaufbautherapie

Indikationsbereiche der Knorpelaufbautherapie sind:

  • degenerativer Knorpelverschleiß an den größeren Gelenken
  • schmerzhafte Gelenksarthrose. Zustände nach größeren Verletzungen mit Knorpel und Meniskusschäden
  • Zustände nach operativen Gelenkmaßnahmen, wenn im OP-Bericht ein Knorpelschaden beschrieben wurde

Die Durchführung der Knorpelaufbautherapie erfolgt durch Injektion von Hyaluronsäure in das betreffende Gelenk (1x wöchentlich). Empfohlen werden 3 - 5 Injektionen. Je nach Erfolg können Therapieauffrischungen nach 6 bis 12 Monaten sinnvoll sein. Aus technischen Gründen bieten sich besonders Knie-, Hüft-, Schulter- und Sprunggelenke für die Gelenkinjektionen an. Im Anschluss an die Injektionsserie empfiehlt sich die mehrwöchige orale Einnahme eines Präparates zur Unterstützung des Bindegewebsstoffwechsels, z.B. BODYMED Trinkgelatine und/oder SANA-PRO COMPACT liquid arthro.